KOHLEABBAU

In den drei Kandergrunder Gruben (Schlafegg, Lindi und Horn) wurden
bis zur Schliessung unmittelbar nach dem Kriegsende rund 100 000
Tonnen Kohle gefördert. Bei einem Zehn-Stunden-Tag ergab es für die
Arbeiter einen Monatslohn von drei- bis vierhundert Franken, damals
eine relativ gut bezahlte – wenn auch nicht ungefährliche
Arbeit. Die Qualität war nicht sehr hoch und die Gruben konnten nur
in Notlagen wie dem Krieg einigermassen wirtschaftlich ausgebeutet
werden. Von älteren Kandertalern ist noch heute zu hören, dass die
Kandergrunder Kohle die beste gewesen sei. «Man konnte sie dreimal
in den Ofen stecken.» So hoch war der Anteil an unbrennbaren
Stoffen…
Weitere
Informationen:
* Bilder vom Kohleabbau Kandergrund
* Die Ausstellung 2004 befasste
sich mit dem Schiefer- und Kohleabbau im
Frutigland
* Die Ausstellungsbroschüre 2004 mit vielen
Hintergrundinformationen wird im 2010 neu aufgelegt und im
KIOSK
erhältlich
sein