SPRITZENHAUS

Ende Mai 2008 sagte die Gemeindeversammlung Frutigen Ja zum Verkauf des Spritzenhauses an die Wasserversorgung sowie die Kulturgutstiftung: Lange Zeit diente das im Jahre 1907 erbaute Spritzenhaus Leische"der Feuerwehr als Magazin. Nach dem Bezug des neuen Magazins im Interventionszentrum der BLS an der Parallelstrasse wurde das «Spritzehüsi» nicht mehr benötigt. Der Preis betrug total 130’000 Franken.

Der Zahn der Zeit hat seine Spuren am Gebäude hinterlassen.
Unter anderem sind folgende Arbeiten dringend notwendig:
* Das Dach muss saniert werden.
* Die schadhaften Rolltore verlangen nach Ersatz.
* Die sehr steile Treppe muss umgestaltet werden.
* Eine Zwischenwand wird die beiden Eigentümer abtrennen.
* Im Obergeschoss ist der Boden zu ergänzen.

Das Konzept ist vielversprechend. Unsere Räume im Spritzenhaus dienen zur Lagerung und Ausstellung von Gegenständen. Vorgesehen sind:
* Ein Maria-Lauber-Zimmer mit persönlichen Gegenständen und ihren Werken, Sachen von Hans Wandfluh, Fritz Bach und anderen. Eine Abspielmöglichkeit der historischen Tonträger mit persönlichen Lesungen der Mundartdichterin Maria Lauber.
* Spanschachtel-Zimmer mit Gegenständen aus dem Museum.
* Historische Gegenstände aus den Schiefer- und Kohlegruben.
* Historisches bäuerliches Kulturgut aus dem Frutigland.
* Relief von Simon Simon.

* Bilder vom Spritzenhaus vor dem Umbau
hier
* Bilder während des Umbaus
hier

Spritzenhaus-01
Das Spritzenhaus Leische: Der rechte Gebäudeteil gehört von der Kulturgutstiftung.